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Nican Tlaca

ist ein Nahuatl (Mexica, Azteken, etc.) Begriff, verwendet, um "der (indigenen) Bevölkerung" ihr Verhältnis zu den fremden Eindringlingen (Spanier, Christen). Von meinem Verständnis, bezogen auf die dokumentierte Zeit - zumindest seit dem 15. Jahrhundert, wurde diese Bezeichnung populär. Speziell in der letzten Zeit durch die Organisation "Mexica Bewegung" mit der Absicht der Schaffung eines einigenden Begriffes für die ursprünglichen Völker der westlichen Hemisphäre gemacht wurde. Das Verständnis ist, dass Nican Tlaca bedeutet "wir, die Leute hier", das darauf hinweist, dass diese Person zu den ursprünglichen Menschen (Indigene) gehört.

Nican Tlaca

• wobei Ni auf persönlich, besitzergreifend hinweist und Can auf einen Platz (eine Gemeinde / Kreis)

Tlaca (h) Person der Erde; Erdling, Mensch

• wo die Tl ist, ist die Wurzel für Tlalli (Erde) und Acah (jemand)

Nican Titlaca

Manche finden die Verwendung des Begriffs Nican Tlaca als störend, weil angeblich der Begriff "Nican Titlaca" grammatikalisch korrekt ist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Nican Titlaca ursprünglich aus dem Nican Tlaca abgeleitet wurde. Vielleicht wurde Nican Tlaca aus Nican Titlaca über informelle Kommunikation, Manierismen ähnlich, so wie wir mit der Zeit umgangssprachliche Begriffe in unserem gemeinsamen informellen Gesprächen abkürzen oder verwenden.

Nican Tlaca is a Nahuatl (Mexica, Aztec, etc.) term used to refer to “the (indigenous) people” in their relation to the foreign invaders (Spanish/Christians.) From my understanding, while it has been documented as being used at least since the 1500’s, it was made popular in recent times by the organization Mexica Movement with the intention of creating a unifying term for the original peoples of the western hemisphere. The understanding is that Nican Tlaca means “we people here,” which infers one to be of the original people (Indigenous).

Nican Tlaca

• where Ni is personal possessive and Can is reference to a place (a community/circle)

Tlaca(h) = Person of the Earth; Earthling; Man

• where the Tl is the root for Tlalli (Earth) and Acah (Someone)

Nican Titlaca

Some find the use of the term Nican Tlaca bothersome because allegedly the term Nican Titlaca is more grammatically correct. It is most likely that Nican Titlaca is the original term, from which Nican Tlaca was derived. Perhaps Nican Tlaca was abbreviated from Nican Titlaca via informal communication mannerisms similar to how we abbreviate or use slang terms in our common informal conversations.

 
Auf dieser Seite findest du Interessantes und Informatives nicht nur über die Azteken - sondern über die indigenen Völker und Tribes allgemein.


Das Thema, mit dem ich am häufigsten konfrontiert werde - weil am beliebtesten - sind die
Traumfänger. Ich liebe es, immer wieder neue Kreationen herzustellen. Die Knüpfarbeit und überhaupt alles, was mit der Herstellung zusammenhängt ist immer wieder spannend . . . die Auswahl der Weidenzweige, der Farben, Federn und so weiter . . . Während des knüpfens selbst bin ich fast immer in einer Art meditativen Zustand - was auch die spezielle Ausstrahlung meiner Arbeiten erklärt.

Es gibt natürlich unendlich viele Legenden über den Ursprung der Traumfänger - hier jedoch möchte ich euch die aztekische Überlieferung nahebringen - wie ich sie von "meinen " Azteken gelernt habe:

Die Überlieferung der Azteken über "Titlahtin", den Traumfänger

(Nacherzählung)

Seit uralten Zeiten erzählte man sich bei den Azteken, dass, wenn es dunkel wird, Energien und Wesenheiten sich auf den Weg machen um Gutes oder Schädliches den müde und schläfrig gewordenen Menschen zu tun. Teilweise verwandeln sich die Geister und Energien auch in gute und schlechte Träume und besuchen auf diese Weise die Schlafenden. Doch schlechte Träume können den Menschen Krankheit und Unheil bringen . . .  

Dies wusste auch einst eine Medizinfrau, zu der immer wieder die Mütter mit ihren weinenden Kindern kamen und um Hilfe baten. Die Weise Frau wandte sich an Pflanzen und Tiere, um mit ihnen Rat zu halten. Die Spinnenfrau, die sehr alt und weise war, kam nach vorne in den Kreis und sagte:

So wie ich zwischen Zweigen Netze spinne, so sollst auch du Zweige zu einem Kreis biegen und darin ein Netz weben. Füge auch Dinge aus der Natur dazu, die den guten großen Energien zugehören, wie Erde, Feuer, Luft und Wasser.

Für die Erde nimm etwas von einem Tier – am besten vom Totemtier der jeweiligen Person,

für das Feuer einen Stein oder Kristall,

für die Luft nimm Federn und

für das Wasser kann es eine Muschel sein.“

Und die Spinnenfrau webte und spann den ersten Traumfänger, und lehrte so der Medizinfrau, wie sie zu knüpfen und zu weben hat.

Als sie fertig war, gab sie der Weisen Frau das Netz mit der Anweisung, den Traumfänger über das Bett oder in den Schlafbereich zu hängen.

Die Medizinfrau bedankte sich bei der Spinnenfrau und kehrte mit dem "Titlahtin", also "Das, was mich beruhigt", in das Dorf zurück.

Ab da webte die Medizinfrau Traumfänger für Kinder und Erwachsene und keine schlechte Energie kroch mehr in die Tipis. Und als sie alt wurde, gab sie das Wissen weiter und so wurde es überliefert bis in die heutige Zeit.  

Seit dieser Zeit wird dieses wunderschöne Geschenk der Spinnenfrau verbreitet . . .    

 

 Titlahtin – „Das, was mich beruhigt“

(Das Wort "Titlahtin" ist „Nahuatl“ die alte Sprache der Azteken, die heute noch gesprochen wird.)

Analoge Geschichten erzählte man auch in den nordamerikanischen Tribes – aber auch in den keltischen Mythen, so dass auch hier Traumfänger in ähnlicher Form existierten.

Meine Traumfänger sind eine Symbiose aus beiden . . .  © S. Uridil / Aztec-Art



Übersetzung:
Wenn jemand einen sehnlichen Wunsch hat, von dem er möchte, dass er wahr wird, so muss er erst einen Schmetterling fangen.

Da ein Schmetterling nicht sprechen kann, kann er auch den Wunsch niemandem weitererzählen - ausser dem Großen Geist, der alles sieht und hört.

Als Anerkennung und Dank, dass man dem Schmetterling seine Freiheit wiederrgegeben hat, wird der Große Geist den Wunsch erfüllen.

So also, wenn du dir etwas wünscht und dem Schmetterling die Freiheit wiedergibst, wird dein Wunsch zum Himmel getragen und erfüllt . . . 

 










 






 

 


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